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Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Steuerertrag
18.01.2012 - Mitteilung
Die demographische Struktur beeinflusst den Steuerertrag. Dies hängt damit zusammen, dass die Steuerpflichtigen je nach Alter in unterschiedlichem Ausmass zum Steueraufkommen beitragen. Dabei fällt nicht nur die Grösse eines Jahrgangs ins Gewicht. Die durchschnittlichen, pro-Kopf generierten Steuern verändern sich nämlich im Lauf des Lebenszyklus‘ der Steuerpflichtigen.
Am steuerkräftigsten sind im Kanton Zürich die 40- bis 65-jährigen Einwohner. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Gemeinden. Tendenziell ist das Alter, in dem am meisten Steuern bezahlt werden, in den wohlhabenden Gemeinden höher als in den weniger wohlhabenden.
Aufgrund dieses Zusammenhangs kann abgeschätzt werden, wie sich die demographische Alterung auf den Steuerertrag auswirken wird. Dabei müssen auch Annahmen über die wirtschaftliche Entwicklung gemacht werden und über den Einfluss ausserordentlicher Faktoren auf das ökonomische Umfeld einzelner Generationen.
Unsere Berechnungen zeigen, dass der Steuerertrag pro Einwohner im Kanton Zürich in den kommenden zwanzig Jahren aus demographischen Gründen kaum zurückgehen wird. Für die Gemeinden ergeben sich unterschiedliche Aussichten. Der bis im Jahr 2020 erwartete Mehr- bzw. Minderbetrag liegt in den meisten Fällen zwischen +200 und -200 Franken pro Einwohner, was einer Bandbreite von 20 Prozent des heutigen Pro-Kopf-Steuerertrags von 2‘300 Franken entspricht.
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