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Demografische Alterung im Kanton Zürich
01.02.2012 - Mitteilung
Die Bevölkerung des Kantons Zürich altert. Diese sogenannte demografische Alterung ist schon seit längerem in Gang und wird auch in Zukunft anhalten. Dies zeigt die vorliegende Analyse anhand der kantonalen Bevölkerungsprognosen, die sich bis ins Jahr 2040 erstrecken.
Verschiedene Masszahlen belegen den derzeit ablaufenden Alterungsprozess. So steigt etwa das Durchschnittsalter der Zürcher Bevölkerung laufend an, bis 2040 wird es um fast vier Jahre auf dannzumal 45 Jahre zulegen. Zudem machen Pensionierte einen immer grösseren Teil der Bevölkerung aus, weil die geburtenstarken Jahrgänge aus der Nachkriegszeit langsam ins Rentenalter kommen. Heute entfallen auf eine Person im Rentenalter vier Personen im erwerbsfähigen Alter, 2040 wird dieses Verhältnis voraussichtlich nur noch 1 zu 2,5 betragen.
Die demografische Alterung ist sowohl eine Folge der niedrigen Geburtenraten als auch der steigenden Lebenserwartung. Dadurch altert die Bevölkerung gewissermassen doppelt, zum einen an der Basis der Alterspyramide, zum anderen auch an deren Spitze. Etwas Gegensteuer vermag die Zuwanderung in den Kanton Zürich zu geben, weil die Zuziehenden eher jung sind. Sie kann die Alterung aber nicht stoppen, selbst dann nicht, wenn deutlich mehr Menschen zuwandern werden als erwartet.
Zwischen den Zürcher Regionen gibt es, was die Alterung der Bevölkerung angeht, deutliche Unterschiede. Am jüngsten sind derzeit das Furttal und das Unterland – beides Regionen, die demnächst einen markanten Alterungsschub vor sich haben. Auf der anderen Seite ist der Pfannenstiel diejenige Region mit dem höchsten Durchschnittsalter, wobei bis 2040 auch das Weinland gleichziehen wird.
Die demografische Alterung verändert die Bevölkerungszusammensetzung grundlegend und fordert dadurch die Gesellschaft heraus. Ein wichtiges Thema wird etwa die Sicherung der Altersvorsorge sein. Gleichzeitig mit der Alterung findet aber auch ein Wandel des Alters statt. Heutige Menschen leben nicht nur länger als früher, sie bleiben auch länger gesund und aktiv. Dieses Potenzial der Rentnerinnen und Rentner gilt es in irgendeiner Form zu nutzen.
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