Daten Bevölkerungsprognosen

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Das Prognosemodell BP2016 rechnet für den Kanton Zürich mit einer Bevölkerungszahl von rund 1,822 Millionen im Jahr 2040. Dies entspricht für den Zeitraum 2015 bis 2040 einem Wachstum von rund 360'000 Personen respektive 24 Prozent.

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Modell und Methodik

Das Prognosemodell für den Kanton Zürich ist überarbeitet und aktualisiert (Juni 2016). Der Prognoselauf BP2016 startet mit der Ausgangsbevölkerung per 31.12.2015. Die Annahmen sind ähnlich wie jene, die das BFS im mittleren Szenario für den Kanton Zürich trifft («AR-00-2015», Referenzszenario, Mai 2016).

Für unsere Bevölkerungsprognosen wird die Prognosesoftware SIKURS des deutschen KOSIS-Verbundes verwendet. SIKURS ist ein Programmsystem zur Erstellung von kleinräumig gegliederten Bevölkerungsvorausrechnungen. Dem Prognosekonzept liegt ein deterministischer Ansatz zugrunde, d.h. ein vorgegebener Ausgangsbestand der Bevölkerung wird durch Addition von Geburten und Zuzügen sowie Subtraktion von Sterbefällen und Wegzügen von Jahr zu Jahr fortgeschrieben. Die einzelnen Bewegungen werden dabei mit Hilfe von Geburtenraten, Sterberaten, Wegzugsraten usw. für jede Berechnungsperiode gesondert ermittelt.

Damit ein SIKURS-Prognoselauf ablaufen kann, müssen verschiedene Dateien in der vom System vorgegebenen Form aufbereitet werden. Für folgende Prognosebausteine mussten Annahmen getroffen werden:

  • Geburtenraten
  • Sterberaten
  • Zuzugsvolumen (von aussen), Allokationsquoten, Zuzügerstruktur
  • Wegzugsraten (nach aussen)
  • Binnenwegzugsraten (innerhalb Kanton Zürich)
  • Einbürgerungsraten
  • Einwohnerkapazität

Wir beschränken uns auf ein einziges Szenario. Das Szenario «Trend ZHz» schreibt den derzeitigen Entwicklungstrend in die nähere Zukunft fort. Es geht von der Annahme aus, dass es in nächster Zeit nicht zu wirtschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Umwälzungen kommen wird. Das Szenario zeichnet jene Variante, die aus heutiger Sicht die wahrscheinlichste künftige Entwicklung beschreibt.