Fachstelle Sozialhilfestatistik Zürich und Ostschweiz

Die Fachstelle Sozialhilfestatistik Zürich und Ostschweiz erhebt im Auftrag des Bundesamtes für Statistik Daten für die Schweizerische Sozialhilfestatistik. Sie ist zuständig für die Erhebungen in den Kantonen Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Thurgau und Zürich.

Die Schweizerische Sozialhilfestatistik erfasst alle Empfängerinnen und Empfänger von Sozialhilfe und der Sozialhilfe vorgelagerten Bedarfsleistungen (Alimentenbevorschussung, Mutterschaftsbeihilfen u.a.). Bei der Erhebung werden nur die auf kantonaler Ebene geregelten Sozialleistungen berücksichtigt. Einzig im Kanton Zürich werden für den Sozialbericht auch die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV sowie die Gemeindezuschüsse erfasst.

Mit der Sozialhilfestatistik können wichtige Informationen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage von Bezüger/innen erfasst und Problemlagen früh erkannt werden. Die Statistik gibt unter anderem Auskunft über die Anzahl der Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger, die Art der bezogenen bedarfsabhängigen Leistungen, die Dauer des Leistungsbezugs sowie die Familienstruktur. Im Weiteren ist die Sozialhilfestatistik ausschlaggebend für den Armutsindikator des soziodemographischen Lastenausgleichs im Rahmen des Neuen Finanzausgleichs. Die Auswertungen dienen Kantonen und Gemeinden als Grundlage für sozialpolitische Entscheide.

Die Rechtsgrundlage für die Erhebung bilden das Bundesstatistikgesetz vom 9. Oktober 1992 (BstatG) und die Verordnung vom 30. Juni 1993 über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes.

Aktuelle Informationen und Unterlagen zur Erhebung der Sozialhilfestatistik können beim Bundesamt für Statistik abgerufen beziehungsweise heruntergeladen werden:

Jedes Jahr werden die wichtigsten Ergebnisse der Sozialhilfestatistik in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Sozialamt des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Statistik im Sozialbericht des Kantons Zürich veröffentlicht: